Die 2. Saison geschafft

Die netteste Geschichte zu meiner 2. Saison als Apothekerin von und zu Sölden...

einfach zum Schmunzeln!

So geschehen: Anfang Jänner...

 

dieser Jänner hielt für mich bereit - als Sölden-Neuling - eine ungewohnte Erfahrung zu machen: Straßensperren aufgrund von Neuschneemengen!

Super – die unterschiedlichen Reaktionen zwischen Einheimischen und Gästen zu erleben:

Auf der einen Seite: bereits in der Früh oder zu Mittag die Taschen für das Notquartier bei Freunden, Verwandten… gepackt, unaufgeregtes Organisieren einer geselligen Abend­gemein­schaft zum Essen, usw. alles in allem eine „entspannte“ Sache, frei nach dem Motto: wenn es viel schneit – kann das schon einmal vorkommen…

Bei den Gästen ganz anders: am 4. Jänner die Straßensperre war mehr oder weniger „über­ra­schend“ am Nachmittag angekündigt, dass am Abend (also Stunden später) die Straßen ge­sperrt werden. Notquartier Freizeitarena war angesagt: die Nachfrage an Zahn- und Linsen­pfle­ge­mittel war sprunghaft angestiegen… die Atmosphäre von aufgeregt über nahe an panisch (- ich hab die „Pille“ nicht mit…). Den echten „Härtefällen“ konnte zum Glück allen ge­holfen werden.

Die netteste Story aber, war am nächsten Vormittag am Telefon – ein Papa aus einer nord­deu­tschen Hansestadt ruft an: sein Töchterchen hat ihn ganz verzweifelt (!) angerufen, sie ist mit der Freundin (beides Erwachsene) in der Freizeitarena gestrandet, da sie nicht mehr in ihr eigentliches Quartier nach Obergurgel (oder war es Vent?) zurück konnten… Nun sei den Ärmsten am Vorabend das Geld ausgegangen und eine Bankomatkarte haben sie nicht mit (sind die doch nicht etwa um die Häusergezogen – ein Schelm, der so etwas denkt…). „Sie haben so einen Hunger und können nicht Frühstücken gehen…“  „geben Sie der Tochter doch € 100,-“ (für Frühstück?!), damit die beiden Darbenden vom Leid erlöst werden können. „Als Apo­theke in der Nähe haben Sie einen Versorgungsauftrag – ich überweise Ihnen dann das Geld“.

Ich lehnte diese Aufforderung, freundlich aber bestimmt ab, mit dem Hinweis, dass sie sich beim Tourismusbüro mel­den können.

„Wo um alles in der Welt müssen die beiden armen, völlig Ortsunkundigen denn da hin?“ (offenbar haben die Zwei nicht die Fähigkeit erworben, sich einer sehr praktischen human­evo­lutionären Erfindung zu bedienen:  „Direkte Kommunikation durch Sprache“, was man­che Individuen bereits ab dem 3. Lebensjahr beherrschen). Der Herr Papa am anderen Ende von Deutschland tut sich ja viel leichter bei der Organisation durchs Telefon…

„Ins Erdgeschoß!“

Die Straßensperre wurde gegen 10:30 aufgehoben, auf meine Nachfrage hin: es ist niemand verhungert.

 

 

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